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Hörstationen

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1. Stift St. Michael:
Beromünster: Beginn einer Ära

Der Landessender Beromünster war 77 Jahre in Betrieb – von Juni 1931 bis Dezember 2008. Zuerst verfügte der Sender über zwei 125 Meter hohe Sendemasten. 1937 wurde der ungleich höhere und augenfällige 217 Meter hohe Hauptsendeturm in Betrieb genommen. Dieser steht seit 2009 unter Denkmalschutz und ist noch heute eines der höchsten Bauwerke der Schweiz.

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2. Schlössli:
Grusel, Schalk und haarsträubende Fälle

Die nicht-musikalische Unterhaltung hatte, als es das Fernsehen noch nicht gab, im Radio eine grössere Bedeutung als heute. Hörspiele waren in den Fünfzigerjahren Kult: Der «Polizischt Wäckerli» war ein echter Strassenfeger, aber auch ambitionierte Schriftsteller wie Friedrich Dürrenmatt oder Max Frisch erprobten das Hörspiel als neue Ausdrucksform. Noch heute ziehen «Schreckmümpfeli» oder «Philip Maloney» viele Hörerinnen und Hörer in ihren Bann.

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3. Schlössliwald:
Pech und Pannen, blanke Nerven

Radio ist schnell und direkt, damit aber auch anfällig für Pannen: Mal sind es harmlose Versprecher, mal sind sie Auslöser grösserer Missverständnisse. Manchmal ist aber auch die zunehmend komplizierte Technik schuld, dass es auf dem Sender stumm oder hektisch wird – eine akustische Auslese.

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4. Huebe:
Live dabei sein, wenn's zählt

Das Radio hat in den vergangenen 90 Jahren über die wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Ereignisse in der Welt und in der Schweiz berichtet, ebenso über zahlreiche Katastrophen – und spielte in diesen Situationen als glaubwürdigstes Medium stets eine grosse Rolle. Im Vergleich zu den Zeitungen und später auch zum Fernsehen hat das Radio einen grossen Vorteil: Wichtige Informationen sind sehr schnell im Äther.

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5. Käserei Erlose:
Dreivierteltakt, Schottisch, Downbeat & Co.

Radio ohne Musik ist unvorstellbar. Und die Musik ändert sich laufend: Wurde in den Anfängen des Radios Klassisches und Volkstümliches gespielt, kam in den Fünfzigerjahren Jazz hinzu, aber auch die aufkommende Popmusik. Heute gibt es für jeden Musikgeschmack den passenden Sender.

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6. Oberblosenberg:
Goal, Satzball, Hocke: Bangen am Mikrofon

Sport war stets wichtiger Inhalt am Radio. Besonders zu Zeiten, als es das Fernsehen noch nicht gab, hatte die Sport-Liveberichterstattung des Radios eine grosse Bedeutung, sie war exklusiv und buchstäblich «am Ball».

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7. Blosenberg Wasserreservoir:
Neue Sender: neue Wahl, neue Qual

Bis 1983 hatte das Schweizer Radio das Monopol, dann gingen die ersten sieben Lokalradios auf Sendung. Das öffentlichrechtliche Radio reagierte auf diese Öffnung seinerseits mit einem neuen Radioprogramm: mit DRS 3. Inzwischen sind in der Schweiz über 70 private Radiosender zu hören, und übers Internet können auch in der Schweiz tausende Radioprogramme aus aller Welt empfangen werden.

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